DAS ANZAG MAGAZIN FÜR APOTHEKEN-FÜHRUNGSKRÄFTE

TITELTHEMA

Dezember 2009

ALLES EINE TYPFRAGE

Von handgemischten Müslikreationen bis zum persönlichen Fitnessplan: Der Konsument bekommt auf Wunsch fast alles typgerecht zugeschnitten. Der ApothekenManager hat sich die verschiedenen Typen näher angeschaut, die den Markt...

Wofür sind Kunden bereit, mehr Geld auszugeben? Bei welchen Produktgruppen probieren sie auch gerne mal etwas Neues aus? Und was gibt den Ausschlag für die sogenannten Spontankäufe?
Täglich kommen die unterschiedlichsten "Shoppertypen" an den Point of Sale und  entscheiden sich dort für oder gegen das jeweilige  Angebot. Um möglichst viele und auch ausgefallene Kundenwünsche zu erfüllen, bieten Unternehmen immer speziellere Produkte und Dienstleistungen an. So kann der Konsument heute aus einer Vielzahl von Marken, Spezialprodukten und Sonder-anfertigungen wählen. Diese Entwicklung ist im Kaufhaus tagtäglich zu erleben. Aber auch die Medizin spezialisiert sich mehr und mehr. Augenfälligstes Beispiel ist aktuell die Forschung an der individualisierten Arzneimitteltherapie. Das bedeutet: Passgenaue Medikation für den einzelnen Patienten zu einem bestimmten Therapiezeitpunkt. Gerade an dieser Idee von der „persönlichen Pille“ wird deutlich, dass die Individualisierung in der Gesundheitsbranche weit mehr ist als ein reines Marketinginstrument: Die Wirksamkeit von Therapien kann durch den personalisierten Zuschnitt deutlich erhöht werden. Der ApothekenManager hat sich umgeschaut, welche Typen sich in Apotheken finden lassen – sowohl vor als auch hinter dem HV-Tisch: 
  • Shoppertypen am Point of Sale – die Macht des Individuums
    Spontanes oder geplantes, markentreues oder -untreues Kaufen – das Einkaufsverhalten von Menschen kann sehr unterschiedlich sein. Viele Faktoren nehmen darauf Einfluss: die Produktanordnung, das Marketing, die  Einkaufsstätte selbst – und natürlich der spezielle Konsumententyp. Gerade diesen gilt es für eine zielgruppenorientierte Vermarktungsstrategie genau zu kennen.
  • Die Typologie der Entscheider – der Myers-Briggs Type Indicator
    Nicht nur die Endkunden sind individuelle Typen – auch der Unternehmensmanager hat seine ganz speziellen Eigenarten und Handlungsstrategien. Mit dem sogenannten Myers-Briggs Type Indicator (MBTI) lassen sich die unterschiedlichen Herangehensweisen in Entscheidungsprozessen transparenter beobachten. Ein Selbsttest gibt zudem Aufschluss über den eigenen Managertyp.
  • Individualisierte Arzneimitteltherapie – Abschied vom Blockbuster
    Jedem einzelnen Patienten seine eigene für ihn „maßgeschneiderte“ Pille – wissenschaftliche Vision oder bald schon Wirklichkeit in der Arzneimitteltherapie? Dr. Bärbel Hüsing, Leiterin des Zukunftsreportes „Individualisierte Medizin und Gesundheitssystem", beschreibt den aktuellen Stand der Forschung – und skizziert die zukünftigen Anforderungen an die Apotheker, wenn sich diese Entwicklungen auf breiter Front durchsetzen.
  • Umfragen in der Apotheke – Wissen Sie, was Ihre Kunden wollen?
    Wer passgenaue Leistungen und Produkte anbieten möchte, der muss seine Käuferschaft zunächst einmal genau kennen. Kurzumfragen sind hier auch für Apotheker ein probates Mittel, um relevante Informationen über die Wünsche der Kunden zu erhalten. Aber wie erstellt man einen Fragebogen, der am Ende wirklich aussagekräftige Ergebnisse liefert?
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